Concordiaplatz: Wasserspielplatz statt Parkplatz

Concordiaplatz Wasserspielplatz
Concordiaplatz Wasserspielplatz Bild: Kieran Fraser Landscape Design

Verkehrsberuhigte Innenstadt muss mehr Platz für Kinder, Jugendliche und BewohnerInnen bringen

Wie kann die Coole City der Zukunft aussehen? Darüber hat sich die SPÖ Innere Stadt mit dem renommierten Landschaftsarchitekturbüro Kieran Fraser Landscape Design Gedanken gemacht und am Beispiel des Concordiaplatzes ein konkretes Projekt erarbeitet. Der Concordiaplatz liegt inmitten des am dichtesten bewohnten Viertels der Inneren Stadt. In unmittelbarer Umgebung befinden sich eine Volksschule und eine Neue Mittelschule. Derzeit wird der Concordiaplatz ausschließlich als Parkplatz genutzt.

„Unsere Idee für eine Coole City: Der Concordiaplatz kann zum Wasserspielplatz werden, ausgestattet mit einer großzügigen Wasserfläche, zusätzlicher Begrünung und einladenden Sitzgelegenheiten“, so SPÖ-Spitzenkandidatin Lucia Grabetz.

„Statt versiegelter Flächen wollen wir eine erfrischende Oase für Kinder und Jugendliche schaffen. Die BewohnerInnen in der Umgebung gewinnen einen konsumfreien Ort zum Entspannen an heißen Tagen. Der Concordiaplatz hat das Potenzial zu einem beliebten neuen Grätzl-Treffpunkt.“

Ulli Sima und Lucia Grabetz präsentieren Ideen zum Concordiaplatz
Ulli Sima und Lucia Grabetz präsentieren Ideen zum Concordiaplatz Bild: Kieran Fraser Landscape Design

Umweltstadträtin Ulli Sima hat im Rahmen der großen Cooling-Offensive der Stadt Wien heuer eine Vielzahl von Projekten initiiert und begrüßt neue Ideen, um Asphaltflächen aufzubrechen:

„Urbane Hitzeinseln machen allen zu schaffen und wir fördern als Stadt eine Vielzahl von Projekten. Zugleich pflanzen wir Bäume wo immer es geht, um die Grünen Lungen noch weiter auszuweiten“, so Sima.

Erst kürzlich wurde im 4. Bezirk die Aktion „Raus aus dem Asphalt“ gestartet, wo an Flächen Beete gepflanzt werden, wo es aufgrund von Wasserrohren oder Strom-oder Gasleitungen nicht oder enorm teuer ist, Bäume zu pflanzen. Auch Cooling Spots werden forciert, im 6. Bezirk gibt es im Esterhazypark seit kurzem Wiens ersten Cooling Spot, der die Umgebungstemperatur um bis zu 6 Grad kühlt. „Lokale Wasserspiele erfreuen nicht nur Kinderherzen, sondern tragen ebenfalls zur Kühlung an heißen Tagen bei“, so Sima, die in diesem Zusammenhang auch auf die neue App der Stadt Wien „cooles Wien“ verweist. Mit ihr lassen sich alle coolen Flächen inklusive Trinkbrunnen und Nebelduschen einfach finden.

Lucia Grabetz: „Schaffen wir eine Coole City für alle statt Stau und Hitzeinseln! Ich lade die anderen Fraktionen dazu ein, gemeinsam am neuen Concordiaplatz zu arbeiten und hier ein tolles Projekt besonders für die Jüngsten in unserem Bezirk umzusetzen!“

Neugestaltungen auch in Wohnvierteln forcieren

In den vergangenen Jahren wurden zwar einige Einkaufsstraßen im 1. Bezirk neu gestaltet, doch Wohnviertel wie das Rudolfsviertel wurden vernachlässigt.

Lucia Grabetz fordert: „Neugestaltungen von Straßen und Plätze dürfen nicht nur dort passieren, wo private Investoren viel Geld in die Hand nehmen. Setzen wir dort an, wo die Menschen in unserem Bezirk wohnen. Schaffen wir Räume, wo Kinder und Jugendliche spielen und Sport machen können. Gestalten wir konsumfreie Grün- und Freiflächen, in denen die Menschen ihre Freizeit genießen können – unabhängig von Alter, körperlicher Verfassung oder Einkommen. Ein lebenswertes Wohnumfeld darf keine Frage des Geldbörsels sein.“

Innere Stadt braucht echte Verkehrsberuhigung

Für eine spürbare Verkehrsberuhigung reicht es laut SPÖ Innere Stadt nicht, nur ein paar neue Schilder aufzustellen. Zentrales Ziel einer Verkehrsberuhigung muss es laut SPÖ Innere Stadt sein, dass FußgängerInnen mehr Platz bekommen, attraktive öffentliche Räume geschaffen werden und die Hitze in der Stadt mit mehr Bäumen und Wasserflächen bekämpft wird. Dafür setzt sich die SPÖ Innere Stadt mit Projekten wie am Concordiaplatz ein. Damit für die BewohnerInnen dennoch ausreichend leistbare Kfz-Stellplätze vorhanden sind, hat sich die SPÖ Innere Stadt erfolgreich für die Reaktivierung des Anrainerparkens eingesetzt. In der Bezirksvertretung wurde auf Initiative der SPÖ Inneren Stadt zudem ein Antrag auf Ausweitung des Anrainerparkens auf 30% beschlossen.