Frauen*rechte sind Menschenrechte

Am 10. Dezember endeten die #16TagegegenGewaltanFrauen* am internationalen Tag der Menschenrechte. Was aber nicht endet, ist das dahinterstehende Problem.

„Ich freue mich über die ganze Aufmerksamkeit, die in den letzten Tagen für das Thema generiert wurde. Nun wünsche ich mir, dass der Diskurs intersektionell und tiefgreifend weitergeführt wird.“ fordert Mireille Ngosso

Die Tatsache, dass wir hierbei von einen globalen Phänomen sprechen, liegt offensichtlich nicht daran, dass Frauen* in eine Reihe von individuellen Notsituationen geraten. Wir leben in einem System, das Frauen* strukturell oft latent und unsichtbar benachteiligt. Viele Frauen* sind in diesem patriarchalen Machtgefälle aufgrund ihrer Ethnizität, ihres sozialen Status, Religion, Sexualität, körperlicher Fähigkeit oder auch ihrer Geschlechtsidentität Mehrfachdiskriminierung ausgesetzt. Gewalt beginnt dort, wo wir sie nicht sehen. Wenn es zu einer physischen Auseinandersetzung kommt ist es bereits zu spät.

Wenn wir diese Tatsachen erkennen, können wir mit zukünftigen Gesetzen und Maßnahmen nicht nur gegen die Symptome, sondern auch präventiv gegen den Kern des Problems vorgehen. Wir müssen den Erfahrungen von Frauen* zuhören und aus ihnen lernen. Strukturelle Diskriminierung wird oft als unlösbare Nebenerscheinung unserer Welt dargestellt. Das können und werden wir nicht akzeptieren. #orangetheworld jetzt erst recht.
#tagdermenschenrechte #HumanRightsDay #16tagegegengewaltanfrauen