Bleiben Sie bitte bei der Wahrheit Frau Hebein!

Entgegen der Darstellung von Birgit Hebein bei der Elefantenrunde, war die SPÖ Innere Stadt nicht für ihr Modell, Schilder an den Grenzen des 1. Bezirks aufzustellen. Wir wollen ein Verkehrskonzept, das auf die nächsten 50 Jahre ausgerichtet ist und über den Wahltag hinausgeht. In den erwähnten Prozessen zur BürgerInnenbeteiligung war auch nie die Rede von einem solchen "Konzept".

Dass Figl gemeinsam mit Hebein die sogenannte „autofreie“ Innere Stadt ausrief und damit über uns BewohnerInnen drüberfährt, hat mich daher sehr überrascht. Mir als Bezirksbewohnerin ist es ein besonderes Anliegen, dass meine NachbarInnen, die kleinen Wirtschaftstreibenden und die Polizei bei dieser Entwicklung mitreden können. Die Einbindung dieser Gruppen, haben Hebein und Figl bisher leider sehr außen vorgelassen. Es gibt zudem noch viele ungeklärte Fragen: Was passiert mit dem neu gewonnenen Platz? Dürfen (pflegende) Angehörige weiter einfahren? Dürfen BewohnerInnen mit ausgeborgtem Auto einfahren? Wie wird kontrolliert? Dass die Erarbeitung eines ordentlichen Konzepts einem schnellen Wahlkampf-Schmäh zum Opfer fällt, will ich mir jedenfalls nicht gefallen lassen! Nur zusammen können wir dafür sorgen, dass unser Bezirk auch für die kommenden Generationen ein lebenswerter Wohnbezirk bleibt. Ich will eine Verkehrsberuhigung im Bezirk umsetzen, die nachhaltig funktioniert. Weniger Verkehr, mehr Leben – Dafür werde ich mich einsetzen.
(Im Hintergrund ist übrigens eine Alltagssituation am Hohen Markt zu sehen – voll geparkt und schnelle Autos. Solche Plätze müssen in Angriff genommen werden und attraktiv gestaltet werden, so dass BewohnerInnen, BesucherInnen und Wirtschaftstreibende unseres Bezirks den Platz besser nutzen können. Der Nachbarschaftsverein im Alten Universitätsviertel hat hierzu schon einige Ideen)