Lucia Grabetz: „Autofreie“ Innere Stadt? Lösungen statt Wahlkampf-Gags!

Lucia Grabetz

Vizebürgermeisterin Hebein und Bezirksvorsteher Figl präsentierten gestern ihr "Konzept" für die scheinbar autofreie Innere Stadt. Wir fordern Lösungen statt Wahlkampf-Gags...

Vizebürgermeisterin Hebein und Bezirksvorsteher Figl präsentierten gestern ihr „Konzept“ für die scheinbar autofreie Innere Stadt.

Wird es nun mehr Platz für Fußgänger und Radfahrer geben? Werden Plätze autofrei und begrünt? Werden Kinder und Jugendliche mehr Platz für Spiel und Bewegung haben? Die Antwort auf alle diese Fragen ist NEIN. Das Hebein-Figl-Modell bringt allen diesen Gruppen keinen Quadratmeter mehr Platz.

Wirklich mehr Platz wird es vor allem für wohlhabende Autobesitzer im 1. Bezirk geben, die nun auf ihren teuren Garagenplatz verzichten und wieder billig im öffentlichen Raum parken können. Sieht so eine „autofreie Innenstadt“ aus?

Wir fordern, dass mit einer Verkehrsberuhigung sofortige Begleitmaßnahmen für Fußgänger und den öffentlichen Raum mitgeplant werden – bevor der Platz wieder mit Autos aufgefüllt wird.
Wir fordern, dass die Bedürfnisse von BewohnerInnen ohne eigenes Auto mitgedacht werden. Wir fordern, dass eine verkehrsberuhigte Zone auch effizient kontrolliert werden kann. Alle diese Maßnahmen erfordern zumindest einige Monate gewissenhafter Vorbereitung.

Wir wollen echte Verkehrsberuhigung und nicht nur einen schnellen Wahlkampf-Gag. Dafür werde ich mich weiterhin einsetzen.

Hier findet ihr zum Download das Positionspapier der SPÖ Innere Stadt, das unser Bezirksrat Laurentius Terzic Stadträtin Birgit Hebein und Bezirksvorsteher Markus Figl übergeben hat.

Positionspapier_Verkehrsberuhigung_SPÖ

 

Positionspapier der SPÖ Innere Stadt zur Verkehrsberuhigung innerhalb des Rings